Darum unser Blick nach vorn in die Vergangenheit

 

Hier, an dieser Stelle soll es geschehen, um uns mit denen auseinanderzusetzen, die meinen, dass das Datum 2033 schlecht gewählt sei. Es stimme nicht, dass Jesus im Jahr 33 gekreuzigt wurde, es wäre früher – so viele Spezialisten heute - oder später gewesen. Früher sei es gewesen, weil unsere heutige Zeitrechnung, die die Jahre rechnet „nach Christi Geburt“ und „vor Christi Geburt“, im Grunde nicht richtig sei, denn Jesus sei 4 bis 7 Jahre vorher geboren und darum auch früher – im Jahr 30 - am Kreuz gestorben. Das läge daran, dass sich derjenige, der unseren Kalender erstellt hat, Dionysius Exiguus damals geirrt hätte bzw. von falschen Annahmen ausgegangen sei. Er wiederum gilt als Begründer unserer hiesigen christlichen Zeitrechnung.

Dionysius Exiguus hatte Anfang des 6. Jahrhunderts den Auftrag bekommen, das Osterfest neu zu berechnen, da die bisher verwandte Tafel mit Daten bald ihr Ende erreicht haben würde. Wohlgemerkt des Ostertermins! Warum?

Für die Christen damals war es wichtig, das jährliche Jubiläum der Auferstehung Jesu zu feiern und dieses hatte nach übereinstimmendem Zeugnis der Evangelien an einem ersten Tag der Woche, also am Tag nach dem Sabbat stattgefunden, das heißt unserem Sonntag.

Es ging ihnen also nicht in erster Linie um das Datum, sondern um den Wochentag. Nun ist die Reihenfolge der Wochentage seit der Zeit Jesu bis heute nie verändert worden.1 Darum kann es auch für uns heute ein wichtiger Aspekt auf der Suche nach dem richtigen Jahr sein.

Wir kämen heute nicht mehr auf die Idee, unsere Jubiläen danach zu berechnen, dass der Stand der Sonne und des Mondes genau dem entspräche, wie bei dem ursprünglichen Ereignis, das wir feiern wollen. Auch stört es uns nicht, dass unser Geburtstag jährlich an einem andern Wochentag zu feiern ist. Dasselbe gilt für das jüdische Passahfest. Es wird vom 15. bis 22. Nisan, dem siebenten Monat des jüdischen Kalenders - der auch als der erste gilt2 - gefeiert. Am 14. Nisan, dem Rüsttag auf das Fest, wurde und wird es vorbereitet.

Der jüdische Kalender aber ist ein Mondkalender, der durch das Dazufügen eines Schaltmonats immer wieder an das Sonnenjahr angeglichen wird. So wandern die Tage des 14. bis 22. Nisans durch die Woche. Durch die andere Art des Kalenders im Vergleich zum damaligen römischen Kalender, dem Julianischen und unserem heutigen Gregorianischen gibt es noch einmal zusätzliche jährliche Verschiebungen des Datums auf diesen anderen Kalendern.

Damals war es den ersten Christen also wichtig, die Auferstehung immer an einem Sonntag zu feiern, als dem ersten Tag der jüdischen Woche (und nach Genesis 1 der Erschaffung des Lichts). Sie versammelten sich sonntags und so entstand als erstes die Tradition sonntags, also am ersten Tag der Woche, Gott gemeinsam zu loben, also Gottesdienste zu feiern. Wann und wo man angefangen hat, auch das jährliche Jubiläum des ursprünglichen Osterfestes zu feiern, ist nicht bekannt.

Jedenfalls mussten die Christen, wenn sie die Auferstehung Jesu an einem Sonntag als erstem Tag der Woche feiern wollten, eine eigene Festlegung treffen, welcher Sonntag das sein sollte. Da das Passahfest 8 Tage lang gefeiert wurde und wird, konnte es Jahre geben, in denen es zwei Sonntage enthielt. Andererseits war der dritte Tag (1. und 3. Tag mitgerechnet) nach dem 14. (laut Johannes-Evangelium) oder 15. Nisan ( nach den Synoptikern) nicht immer ein Sonntag. Dadurch gab es Streit und die verschiedensten Ostertermine. Erst auf dem Konzil von Nicäa im Jahr 325 wurde eine Einigung erzielt und der Ostersonntag auf den ersten Sonntag nach dem Frühlingsvollmond3 (21. März) gelegt. Damit war es dann möglich, den Ostertermin im voraus zu berechnen.

Als Dionysius Exiguus das 525 unternahm, ging er von einem 532jähigen astronomischen Zyklus4 aus. Er erkannte, dass dieser Zyklus nicht mit dem dem Todes- und Auferstehungsjahr beginnen konnte, sondern früher. Nun war die Zeitrechnung seiner Zeit, nach dem Römischen Kaiser und großen Christenverfolger Diokletian benannt. Er selbst lebte im Jahr 241 der „Diokletianischen Ära“. Deshalb entschloss sich Exiguus eine neue Ära einzuführen, gerechnet vom „Jahr der Inkarnation unseres Herrn“ und das Jahr 2 des 532jährigen, damals zu Ende gehenden Zyklus als dieses Jahr zu bezeichnen. Wir nennen es heute „Jahr 1 nach Christus“ oder auch „AD 1“ - „Anno Domini 1“, Jahr des Herrn 1.

Warum aber hat er nicht das 1. Jahr des Zyklus dafür gewählt? Nun, der 532 jährige Zyklus war rund 100 Jahr vor ihm von dem Alexandriner Annianus entdeckt bzw. entwickelt worden, um das Osterdatum berechnen zu können. Er ging davon aus, dass die Welt am Sonntag, dem 25. März, von Gott erschaffen wurde, dass Jesus 5500 Jahre später, am Montag, 25. März des Jahres 5501 im Mutterleib „inkarniert“, also gezeugt wurde und am Sonntag, dem 25. März AM (anno mundi) 5534, von den Toten auferstanden sei.5

Es ist leicht zu sehen, dass er das Jahr der Welterschaffung mit 1 benannte und nicht mit Null, sodass 5000 Jahre im Jahr 5001 vergangen waren. Ebenso ist zu sehen, dass es sich nicht um errechnete Daten, sondern um eine Konstruktion handelt, die ein harmonisches Bild ergibt.



Der 25. März6 gilt als Frühlingsbeginn und immer wieder in der Geschichte von Kalendern auch als Jahresbeginn.

Exiguus kannte schon das Weihnachtsfest am 25. Dezember als Geburtsfest Jesu. Der 25. März - neun Monate vorher - wird bis heute als Fest der Verkündigung an Maria, als Fest ihrer Empfängnis begangen. Ob dies für Exiguus wichtig war, ist unklar. Er verstand aus heutiger Sicht unter Inkarnation /Fleischwerdung die Geburt Jesu.

Er kannte natürlich auch das Evangelium des Lukas, in dem von der Geburt des Johannes ein halbes Jahr vor Jesus erzählt wird. So wird am Abend des 24. Juni, des Johannistages (was für Juden schon der Beginn des 25. Juni ist) auch bis heute bei uns des Johannes zum Beispiel mit Johannisfeuern gedacht.

Die Ankündigung der Geburt des Johannes an seinen Vater Zacharias musste also entsprechend ein dreiviertel Jahr vorher am 25. September, der Herbst-Tag-und-Nachtgleiche gewesen sein. Im Jahr 1 vor Christus fiel Jom Kipur, der Versöhnungstag, der am 10. des 1. Monats Tischri gefeiert wird, genau auf den 25. September, in den Jahren davor und danach nicht. Das war für Dionysius Exiguus wohl ein weiterer Grund, sich seiner Datierung des Lebens Jesu sicher zu sein.7

Nun gab und gibt es vielfältige Berechnungen des Todestages Jesu. Zur Zeit scheint in der Wissenschaft das meiste für den 3. April 33 zu sprechen, der schon von Isaak Newton8 als einen der möglichen Termine berechnet wurde, da der 14. Nisan ein Freitag war.9 Zusätzlich spricht noch eine zeitgleiche Mondfinsternis dafür.10

Danach wäre der 1. Tag der Woche - unser Ostersonntag – der 5. April 33 gewesen. Eine Überprüfung der 11 Jahre, in denen anerkanntermaßen Pontius Pilatus Stadthalter in Judäa war, anhand eines Kalenderrechners11 im Internet kommt zu demselben Ergebnis. Die Jahre 2026 und 2036 scheiden als zu früh bzw. zu spät aus. Einen 17. Nisan als Ostersonntag gibt es in diesem Zeitraum nicht. Somit bleibt nur 2033 als Jahr der Kreuzigung und Auferstehung Jesu !12

1. Tag der Woche
während des Passahfestes
zurzeit Jesu

= entspricht

dem Gregorianischen

(Jubiläums-)Ostern nach
Gregorianischem
Kalender

(Jubiläums-)
Ostern nach
Julianianischem Kalender

16. Nisan 26

22.03.26

 

 

18. Nisan 27

11.04.27

 

 

20. Nisan 28

02.04.28

 

 

15. oder 22. Nisan 29

 

 

 

18. Nisan 30

07.04.30

21.04.21

28.04.21

20. Nisan 31

30.03.31

 

 

20. Nisan 32

18.04.32

 

 

16.Nisan 33

05.04.33

17.04.21

24.04.21

20. Nisan 34

26.03.21

 

 

20. Nisan 35

15.04.21

 

 

16. Nisan 36

30.03.36

 

 

Vergangenheit liegt vor uns – 2000 Jahre und welche Folgen dieses kurze Wirken Jesu bis heute für uns weltweit hat oder haben könnte, wenn wir es ernst nehmen

  • für das eigene Leben und Sterben

  • für das Miteinander der Völker

  • für den Umgang mit Andersdenkenden

  • für das Rechnen mit künftiger Veränderung bis hin zum Gericht13

  • für das Bedenken der Flüchtigkeit von Macht und Ansehen

  • und nicht zuletzt das Staunen über die Kraft der Liebe, von Vergebung, Versöhnung
    und der Wahrheit

     

Die Zukunft hinter uns: 12 Jahre

4 Jahre lang im Mittelpunkt: 2000 Jahre Wirken Jesu aus Nazareth



Im Jahr 2030 könnten wir zu Beginn des Jahres mit Tauferinnerung - Gottesdiensten Jesu Taufe in den Mittelpunkt stellen

Am 24. Juni 2030 könnte der Johannistag größer als sonst gefeiert werden und gleichzeitig oder an einem anderen Tag an den Tod Johannes des Täufers gedacht werden, seines Todes aufgrund seines Mutes den König Herodes Antipas zu kritisieren.

2033 steht dann natürlich zu Beginn des Jahres die Passion im Mittelpunkt. Wenn es uns gelingen sollte, Ostern sogar 20 Tage lang zu feiern, vom 5. bis 24. April, dann wäre es gut die siebenwöchige Fastenzeit aus diesem Grunde vorzuziehen.

Zu überlegen wäre, auch Karfreitag schon am 3. April zu begehen und Gründonnerstag am 2. April abends.

Wenn wir Ostern wirklich 20 Tage feiern, sind natürlich auch die 40 Tage bis Himmelfahrt und die 50 bis Pfingsten früher bzw. verschoben. Aber wenn wir dies rechtzeitig bedenken, dann sollte es möglich sein, auch diese Feste gemeinsam ökumenisch zu feiern, was ja oft schon Tradition ist.

Werden wir weltweit Ostern feiern oder uns vorher noch in Bürgerkriegen gegenseitig abschlachten?

Wird uns Hunger quälen, weil die Erde aufgrund des Klimawandels und der Verseuchung durch Chemikalien nicht mehr genug Nahrung für uns hervorbringt?

Werden wir als Cyber-Menschen mit Chips im Kopf noch mehr leisten können als bisher und Weltraumfahrten das sein, was jetzt eine Reise in die Karibik für uns bedeutet?

In der Bibel wird die letzte Zeit vor dem Kommen des Messias nicht in rosigen Farben beschrieben. Wir werden gewarnt. Auch wird uns nicht die Aufgabe übertragen, eine heile, in jeder Hinsicht gerechte Welt zu schaffen, sondern wird diese neue Welt von Gott selbst erwartet, eine Welt des Friedens, der Wahrheit und der Gerechtigkeit. – Schon jetzt soll sie in unseren Herzen anbrechen und dürfen wir durch seinen Geist gestärkt und ermutigt leben.



Dr. sc. theol. Katharina Dang

30.10.2021

 

Anmerkungen:

 

1 Bei der Gregorianischen Kalenderreform sind Tage weggelassen worden, aber nicht die dazugehörigen Wochentage.

2 Es ist noch etwas komplizierter, da es zwei Jahresanfänge gibt, auch in manchen Jahren einen Schaltmonat vor dem Monat Nisan, so dass er dann nicht der erste bzw. siebente Monat ist. Vgl: https://de.wikipedia.org/wiki/J%C3%BCdischer_Kalender#Der_Monat – Zugriff am 27.8.2021

3 Der astronomische Frühjungvollmond ist zum Teil auch der 19. oder 20. März. S: https://de.wikipedia.org/wiki/Ostern#Unterschiedliche_Festlegung_des_Osterdatums

4 19jähriger Mondzyklus mal 28jähriger Sonnenzyklus = 532 Jahre.

5 S:C. Philipp E. Nothaft , S. 264 von: https://www.academia.edu/3265107/Early_Christian_Chronology_and_the_Origins_of_the_Christmas_Date_In_Defense_of_the_Calculation_Theory_- Zugriff am 16.2.2021

Im Wikipedia-Artikel zu Annianas dagegen steht folgendes: Annianus setzte die Verkündigung des Herrn auf den Sonntag am 25. März im Jahre 8 und die Geburt Christi auf den 25. Dezember desselben Jahres. Die Kreuzigung datierte er auf den 23. März im Jahre 42 und die Auferstehung Jesu Christi datierte er auf Sonntag, den 25. März im selben Jahre.
s: https://de.wikipedia.org/wiki/Annianus_von_Alexandria - – Zugriff am 24.8.2021

6 Heute wird der 19. bis 21.März als Tag-und Nachtgleiche, oder Frühlingsäquinoktium bezeichnet. S: https://de.wikipedia.org/wiki/%C3%84quinoktium#Zeitpunkte – Zugriff am 24.8.2021

7 Eine andere Darstellung des Vorgehens des Dionysiu Exiguus ist auf der Webseite von Nikolaus A. Bär http://www.nabkal.de/osterstreit/cap_13.html: zu finden, die sich aber nicht mit meinen Ergebnissen der Berechnung des Wochentags durch den auf dessen Webseite vorhandenen Kalenderrechners decken, wonach der 14. Nisan des Jahres 29 / 3789 ein Samstag war, d.h. schon der folgende Tag wäre der 1. Tag der Woche! Nach dem julian. Kalender wäre dann die Kreuzigung am 16. April 29 erfolgt. Der hier unten angegebene 27. März 29 für Osteersonntag ist nach dem Kalenderumrechner von www.nabkal.de auf dem jüdischen Kalender der 23. We-Adar 3789.
Dionysius hat wie seine Vorgänger sicher Ostern nach den Beschlüssen des Konzls von Nicäa 325 für das Jahr 29 ausgerechnet, was aber unhistorisch ist. Im Abschnitt „Dionysius als Begründer der modernen Zeitrechnung“ des Artikels über den Osterstreit heißt es auf der genannnten Webseite
: „Viele Kirchenväter haben versucht eine Weltchronologie zu entwickeln, Strobel zählt einig davon auf[28] Eine gewisse Übereinstimmung herrschte darüber, das Jesus geboren wurde, nachdem die erste Hälfte der fünften Jahrtausend verflossen war. Als Geburtsjahr wird also das Jahr 5501, in seltenen Fällen auch das Jahr 5500 betrachtet. Ferner war die Überzeugung weit verbreitet, Jesus sei gekreuzigt worden im Konsulatsjahr der beiden Gemini, das ist im Jahr 29 p.Chr.n. Dieser Jahr passt hervorragend zu den Überlieferungen. Ostersonntag war am 27. März, der Karfreitag fiel folglich auf den 25. März. Nach dem Lukasevangelium (3, 23) war Jesus, "da er anfing ungefähr 30 Jahre alt". Die synoptischen Evangelien fassen sein Wirken in einer sehr kurzen Zeitspanne zusammen. Bei seinem Tod stand er daher ungefähr im 31. Lebensjahr. Sein Todesjahr war daher das Jahr 5531 der Weltära. Sein Geburtsjahr ist dieser Rechnung nach das Jahr 2 a.Ch.n. Dionysius stellte nun fest, dass diese Theorien nicht zu seiner Ostertafel passen. Betrachtet man die Daten der Ostertabelle für die in Frage kommenden Jahr 558 bis 568, die ja identisch sind mit denen der Jahre 26 bis 36, so kommt als Todesjahr nur das Jahr 31/563 in Frage. Ostern fällt auf den 25. März, den Tag, der schon seit langen als der Tag der Auferstehung betrachtet wurde. Dionysius musste das Todesjahr gegenüber den bisherigen Rechnungen um zwei Jahre von 29 auf 31 verschieben und daher auch das Jahr 5501 der Weltära, das Jahr der Geburt Jesu, vom Jahr 2 a.Chr.n. auf das Jahr 1 p.Chr.n legen. Und da die Rechnung nach Jahren seit der Erschaffung der Welt recht unbequem ist und auch die Zählung der Jahre nach der Geburt Jesu Christi besser zu einer Ostertabelle passt, nahm er anstelle von 5501 "annus mundi" die Bezeichnung 1 "annus ab incarnatione Domini nostri Iesu Christi". Letztendlich tat er nichts anderes, als in der ersten Zeile seiner Ostertafel den 10. Pharmuti 248 der Ägypter durch den 5. April 532 zu ersetzen und von da ab kontinuierlich fortzuzählen. Dionysius war nicht der erste, der die Fleischwerdung Christi in dieses Jahr setzt.[29] Dadurch begann seiner Tabelle mit dem Jahr 532. Die Zahl 532 lässt sich durch 19 (Mondzirkel) und 28 (Sonnenzirkel) ohne Rest teilen, kann als Beginn eines grossen Osterzyklus betrachtet werden, für Dionysius sicher eine Bestätigung seiner Rechnung.“
Anm.: 28: „Strobel (1977), S. 403“

Anm.: 29 "Dionysius setzte also 248 Dioclet. = 6024 alexandrinischer Weltaera = 532 n. Chr.; also ist ihm 1 n. Chr. = 5493 alexandrinischer Weltaera. In dieses Jahr setzte Panodor nach Syncell. p. 618 die Fleischwerdung, d. h. die Empfängnis; er ist mittelbar der Erfinder unserer Äera." (Krusch, 1905, S.22) Siehe auch Ginzel (1914), Bd. 3, S. 289. Zur Chronologie des Pandoros siehe auch das Kapitel Der kanonische Osterzyklus der Alexandriner“ - Zugriff am 30.12.2021

Unter http://www.nabkal.de/osterstreit/cap_i.html – weitere Quellen und Informationen zum Ostertermin und seine Berechnung, vgl auch: http://www.nabkal.de/board/mitteilung/459.html zum Kreuzigungstermin Jesu - Zugriff am 30.10.2021

8  https://de.wikipedia.org/wiki/Chronologie_des_Lebens_Jesu#Newtons_Methode

10 „Im 20. Jahrhundert wurde die Standardansicht diejenige von J. K. Fotheringham, der 1910 den 3. April 33 n. Chr. aufgrund einer zeitgleichen Mondfinsternis vorschlug.[126][127] In den 1990ern erhielten Bradley E. Schaefer und J. P. Pratt mit einer ähnlichen Methode dasselbe Datum.[125][128] Auch laut Humphreys und Waddington lässt der jüdische Mondkalender nur zwei plausible Daten während der Amtszeit von Pontius Pilatus für Jesu Tod zu, und beide waren ein 14. Nisan, wie im Johannesevangelium angegeben: Freitag, den 7. April 30 und Freitag, den 3. April 33.“: https://de.wikipedia.org/wiki/Chronologie_des_Lebens_Jesu#Abgleich_der_antiken_Kalender und Anmerkungen 125-128 dort:
- ebd Anm 125: J. P. Pratt:
Newton’s Date for the Crucifixion. In: Journal of the Royal Astronomical Society. Band 32(3), 1991, S. 301–304, bibcode:1991QJRAS..32..301P.[1]

- ebd. Anm.126: Colin Humphreys: The Mystery of the Last Supper. Hrsg.: Cambridge University Press. Cambridge 2011, ISBN 978-0-521-73200-0 , Kap. 4, S. 45–48.

- ebd. Anm. 127: Fotheringham, J.K., 1910. “On the smallest visible phase of the moon”, Monthly Notices of the Royal Astronomical Society 70, 527–531; “Astronomical Evidence for the Date of the Crucifixion”, Journal of Theological Studies (1910) 12, 120–127; The “Evidence of Astronomy and Technical Chronology for the Date of the Crucifixion”, Journal of Theological Studies (1934) 35, 146–162.

- ebd. Anm. 128: B. E. Schaefer: Lunar Visibility and the Crucifixion. In: Journal of the Royal Astronomical Society. Band 31(1), 1990, S. 53–67, bibcode:1990QJRAS..31

11 http://www.nabkal.de/kalendrech1.html

12 Der zugunde gelegte jüdische Kalender muss aber nicht mit dem des zur Zeit Jesu in Jerusalem verwandten übereinstimmen und ist laut der o.g. Webseite so erst für das hohe Mittelalter bezeugt. s.: http://nabkal.de/board/mitteilung/621.html

13 In den ehemaligen sozialistischen Ländern haben wir dies 1989ff erlebt.