Den Kalender für das Jahr 2030 finden Sie z.B. unter www.schulferien.org. Durch Anklicken der Fahne oben rechts in der Ecke, können Sie den Kalender dieses Jahres mit seinen Festtagen  für sehr viele verschiedene Länder unten auf der Seite einstellen.

 

Das Jahr 2030 wird seit etlichen Jahren oft in Zusammenhang mit Zukunftsprognosen genannt, so z.B.:

- Wikipedia listet geplante Ereignisse und bis 2030 laufende Programme auf, so die Agenda 2030 der UNO für nachhaltige Entwicklung.
  Auch wird seit 2017 der Entwurf eines "Statregiepapiers 2030" zur künftigen Arbeit von Wikipedia diskutiert.


In Konsequenz der Unterzeichnung des Pariser Vertrages von 2015  hat die  EU als Ganzes hat versprochen,
  bis 2030 mindestens vierzig Prozent weniger Treibhausgase auszustoßen als 1990.


- Der Zukunftsforscher Prof. Horst Opaschowski schrieb schon 2008 und dann als überarbeitete Neuasusgabe 2013
  das Buch "Deutschland 2030" und erläutert auf seiner Webseite seine Zukunftsvisionen.

- Der "Spiegel" titelte das Thema "Deutschland 2030" auf seiner Ausgabe 12/2015 und wertete
  eine Bertelmannsstudie zur Bevölkerungsentwicklung auf Spiegel online im Juli 2015 aus.

- Rainer Stack erwartet eine Arbeitskräftekrise, aufgrund des Eintritts des letzten Babyboomer-Jahrgangs in die Rente.

- Auch Filme beschäftigen sich mit den möglichen Auswirkungen der demografischen Entwicklung,
  so "Aufstand der Alten" von 2007 und ebenfalls 2007 "Aufstand der Jungen".

- Matthias Heißler macht sich Gedanken über die Psychiatrie im Jahr 2030.


- Das Erzbistum Freiburg hat eine extra Webseite zur Kirchenentwicklung bis 2030.

- Das 2006 von der EKD herausgegebene Impulspapier "Kirche der Freiheit" geht von dem bis zum Jahr 2030 erwarteten demographischen Wandel in Deutschland aus und benennt im Abschnitt III ab Seite 44 "Perspektiven der Evangelischen Kirche in Deutschland im Jahre 2030" in Deutschland. Mit diesem Papier wurde ein "Reformprozess" der deutschen evangelischen Kirchen in Angriff genommen, durch den - so nicht nur meine Einschätzung - aus bisher als Körperschaften öffentlichen Rechts selbständigen Gemenden die untersten Einheiten eines religiösen Großkonzerns gemacht werden.
(Für die einzelnen evangelischen Landeskirchen gab es in der Folgezeit für ihre Situation konkretisierte eigene Fassungen dieses Impulspapieres, so für die Evangelische Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz (EKBO) 2007 das Perspektivprogramm "Salz der Erde", in dem allerdings das Jahr 2020 als Zielvision beschrieben wird.)


Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) rief 2015 kommunen zu einem Wettbewerb auf
und fördert seitdem Städte bzw. Regionen mit dem Förderprogramm "Zukunftsstadt" / auch Zukunftstadt 2030+ genannt.
So wurden Kommunen angeregt, sich Gedanken über ihre zukünftige Entwicklung zu machen. Städte, die sich motivieren ließen sind z. B. Bochum, Erkelenz und der Hochtaunus. In Ulm fand am 28. Januar 2016 über Zukunftsstadt 2030  fand eine Veranstaltung mit  Prof. Dr. Jörn von Lucke von der Zeppelin Universität statt. Ein Mitschnitt der Veranstaltung findet man auf youtube.

2016 wurden 20 Städte ausgewählt. Dies sind: Konstanz, Berlin Mierendorff-Insel, Landkreis Rottal Inn, Amt Peental/Loitz, der „Wattenmeer Achter“, Oberhausen, Zubra (Bebra), Bocholt, Finsterwalde, Norderstedt, Recklinghausen, Bottrop, Halle, Wolfsburg, Ulm, Sprendlingen, Gelsenkirchen, Dresden, Freiburg und Lüneburg.


Stern.de veröffentlichete 2017 in der Reihe "Die Zukunft in 100 Sekunden" zum Leben im Jahr 2030, so:
  - zum Einkaufen bzw. den Handel
  - zur Blockchain-Technologie
  - zur künstlichen Intelligenz
 
- zur Entscheidungsfindung
 
- zur Gesundheitsvorsorge


Die Sendung Galileo.tv stellte 2016  17 Zukunftstechnologien im Jahr 2030 vor.

Mit "So leben wir 2030" stellte  der Focus.de in 7 Folgen seine Vorstellungen von der Zukunft dar:
1. Zur Bevölkerungsentwicklung: Babyboomer ohne Nachwuchs
2. Technik: Der Siegeszug der unsichtbaren Technik
3. Energie: Energie-Revolution
4. Medizin: Automat statt Arzt
5. Politik: Die Kriege der anderen
6. Arbeit: Die Megatrends der Jobs
7. Werte: Wie liebe ich - und wenn ja - wie viele?

 


Die gesellschaftliche Entwicklung in der Schweiz und ihre Auswirkungen auf die Kirchen wurde von der Schweizerischen Vereinigung für Zukunftsforschung swissfuture am 21. Juni 2011 der Öffentlichkeit in einer Studie mit vier Szenarien vorgestellt.